Ich kann die Auschwitzscheiße nicht mehr hören…

[Wie Autonome Antinationalisten den Schlussstrich unter die deutsche Geschichte ziehen wollen]

Als vor zwanzig Jahren wieder zusammenwuchs, was zusammengehörte und sich die Deutschen der letzten verhassten Erinnerungen an die Schmach des verlorenen Krieges endlich entledigen konnten – die Mauer fiel, der Russ’ und Ami gingen heim –, begaben sich die Deutschen auf die Straßen um zu feiern, erst das einig’ Vaterland, dann sich selbst – man war ja jetzt auch Weltmeister –, um schließlich im ganzen Land und insbesondere in den immer hässlicher blühenden Landschaften Undeutsches zu jagen. Der johlende Volksmob vor den brennenden Asylbewerber_innenheimen von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen, die flächendeckend sich ausbreitenden »national befreiten Zonen« und No-Go-Areas für Menschen nicht-arischen Aussehens und die immer offenere Artikulation rassistischer und antisemitischer Meinungen zeigten schlaglichtartig, welche Abgründe sich hinter der biederen Fassade Nachkriegsdeutschlands auftaten. Zumindest dem klügeren Teil der deutschen Linken blieb die unbequeme Tatsache nicht verborgen, dass das »einfache Volk«, das lange Zeit als Hoffnungsträger für revolutionäre Träume gehandelt wurde, auf der anderen Seite der Barrikade steht und eine auf Emanzipation gerichtete Politik die deutsche Bevölkerung nicht zur Verbündeten hat, sondern notwendig gegen die Mehrheit in diesem Land gerichtet sein muss. Auch Antifaschismus hieß nun nicht mehr einfach, den Kampf gegen isolierte Nazistrukturen zu führen, sondern sich bewusst zu machen, welche gesellschaftlichen Verhältnisse es den Nazis ermöglichen, sich in der deutschen Mehrheitsbevölkerung immer öfter wie die Fische im Wasser bewegen zu können und mancherorts als ausführendes Organ und zur klammheimlichen Freude einer stillschweigenden Mehrheit die ungeliebten Nicht-Deutschen zu drangsalieren und einzuschüchtern.


Mit der Erkenntnis, dass emanzipatorische Politik sich in diesem Land gegen dieses Land und seine Bewohner_innen richten muss, verband sich eine immer stärkere Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte: Deutschland ist nicht ein Land unter vielen, sondern der Ort, an dem das größte Verbrechen der Menschheitsgeschichte stattfand. Die Deutschen – und nicht etwa die Französ_innen, Russ_innen, Brit_innen oder Amerikaner_innen – waren es, die die systematische Ausrottung der europäischen Jüdinnen und Juden akribisch planten und noch bis in die letzten Tage des Krieges fortsetzten. Die übergroße Mehrheit der Deutschen bejubelte frenetisch Hitler, beteiligte sich an den grausamsten Kriegsverbrechen oder billigte sie. Es ging ja schließlich um die Erlangung der Weltherrschaft, um den Aufbau des »Tausendjährigen Reiches«. Man denunzierte ohne Scham die jüdischen Nachbar_innen, bereicherte sich an ihrem Eigentum und tat nichts, um ihren Transport in den sicheren Tod der Vernichtungslager von Treblinka, Belzec, Auschwitz und Sobibor zu verhindern. Akribisch versuchten die Deutschen, gründlich wie sie sind, jede Jüdin und jeden Juden noch im letzten Winkel Europas aufzuspüren und erschossen, erschlugen, verbrannten und vergasten alle, derer sie habhaft werden konnten. Diese Vernichtungstat folgte keinem ökonomischen Kalkül, keiner bis dahin bekannten politischen Vernunft; es war der unbedingte Wille zur »Ausmerzung der jüdischen Untermenschen«, wie es hieß, es war der dialektische Umschlag der Aufklärung in die Barbarei, der ultimative Zivilisationsbruch.

Am Ende der deutschen Vernichtungstat stand keine Reue, der sechsmillionenfache Mord blieb weitgehend ungesühnt und die deutschen Herrenmenschen hatten sowieso von nichts gewusst und nicht bemerkt, was sich unter ihren Augen zutrug – so einfach war das. Es sollte endlich Schluss sein mit diesen ewigen Vorhaltungen, hieß es schon in den fünfziger Jahren, als die Täter und Täterinnen wieder ihre Karrieren ungebrochen fortsetzen durften. Und auch in späteren Jahren – die meisten Nazis lebten immer noch – fügte sich Schlussstrich an Schlussstrich, Vergessen an Verdrängen. Was hatten wir denn schließlich noch mit den Nazis zu tun, fragten sich die Deutschen, das war doch nun schon tausend Jahre her. Die sich seit Mitte der neunziger Jahre als »antideutsch« labelnde Strömung der Linken hatte es sich nun zur Aufgabe gemacht, diese ungebrochen weiterwirkende kollektive Verdrängungsleistung zu stören und der Frage nachzugehen, ob sich nach ‘45 wirklich alles mit einem Schlage geändert hatte und Auschwitz nur ein sich niemals wiederholender Betriebsunfall der Geschichte war, oder ob der Geist des Nationalsozialismus hinter dem Verdrängten, nicht offen Artikulierten, weiterwirkte. Es hieß deshalb jetzt: »Deutschland denken heißt Auschwitz denken« und Adornos kategorischen Imperativ, alles Denken und Handeln so einzurichten, dass Auschwitz sich niemals wiederhole, umzusetzen.

Zweifellos trug auch die antideutsche Strömung merkwürdige Blüten. »So wurde es beispielsweise insbesondere nach 9/11 Mode, alle Hoffnung in die USA als einzige Macht, die objektiv für diese Bestandssicherung [des Liberalismus, Anm. der Verfasser_innen] eintritt und gegen den islamischen Faschismus zu Felde ziehen kann, zu legen« (Mario Möller: »Überholen ohne einzuholen. Gemeinsamkeiten von deutscher Ideologie und (politischem) Islam«; CEEIEH 91). Diese blinde Begeisterung für einen Staat, der letztlich auch nur seine eigenen Interessen wahrnimmt und keineswegs selbstlos die Emanzipation auf der ganzen Welt erkämpft, erscheint zu Recht auf den ersten Blick sonderbar. Ähnlich merkwürdig wirkt manchmal ein Israel-Fantum einiger Jung-Antideutscher, die morgens ihren Kaffee nur noch aus dem Israelbecher trinken, um dann mit einem koscheren Frühstück in den Tag zu starten (siehe dazu auch »Dialektik des Abschieds«, in: sinistra! 2004). Doch all diese Positionen lassen die boshafte Deutschtümelei vermissen, welche die Frankfurter Autonome Antifa [f] in ihrem neuen Text »Gegen Deutschland helfen keine Gedichte« auslebt.

In dieser sich »revolutionär« und»auf der Höhe der Zeit« dünkenden Gruppe ist man sich mit Mami, Papi, Opi (Eisernes Kreuz mit Eichenlaub) und Omi (Mutterkreuz) einig, dass es mit dem endlosen Rumbohren in der deutschen Geschichte doch endlich mal gut sein müsse: »So will die antideutsche Linke diesem Staat immer noch mit Verweis auf die besonderen Verbrechen seiner Geschichte an den Kragen und flaggt wohl auch im Saarland und in Leipzig wieder Israel, bzw. Alliiertenfahnen aus dem Zweiten Weltkrieg als Zeichen ihrer ›kompromisslosen Ablehnung‹ Deutschlands«, heißt es bei den Frankfurter »Antifaschist_innen«, die mittlerweile kaum noch wissen dürften, warum sie sich so titulieren, ist es doch ihrer Meinung nach so, dass es viel Wichtigeres gibt und »eine ›Kritik‹ von Staat und Nation, die ihre Kraft nur aus den selbsteingestandenen Skandalen bezieht (z.B. rassistischer und antisemitischer Gewalt), [...] offenbar wenig taugt.« Denn Rassismus und Antisemitismus sind – das hat man vom federführenden Gegenstandpunkt im Um’s-Ganze-Bündnis gelernt –, so wie der Sexismus ja schließlich auch, vernachlässigbare Nebenwidersprüche, die vor dem wirklich Wichtigen, also dem Kampf gegen »Staat und Kapital«, bzw. dem »Gewaltmonopolisten und der Weltmarktkonkurrenz« nur ablenken. Die Einsicht, dass Deutschland mit seiner Geschichte des millionenfachen Massenmordes keine Nation wie jede andere sein kann und nie sein können wird, begegnet man mit plattesten ökonomistischen Formeln aus dem Baukasten des Arbeitermarxismus. So als hätte es den, sich jedweder einfachen Ableitung aus irgendwelchen »Dynamiken kapitalistischer Entwicklung« entziehenden, nationalsozialistischen Massenmord (im relativierenden Jargon der Antifa [f]: »vergangene nationale Untaten« genannt) nie gegeben, schwafelt man, sichtlich fasziniert von der sich vermeintlich bruchlos Bahn brechenden Rationalität der kapitalistischen Entwicklung, dass »die Dynamik kapitalistischer Entwicklung über die moralische Empörung gegenüber den vergangenen nationalen Untaten samt ihrer nationalistischen Deutungen« hinwegfahre »wie ein Bus«.

»Wie ein Bus« fährt indes auch die, jegliche Debatte der letzten vierzig Jahre in einer intellektuell durch nichts begründeten Arroganz ignorierende, Antifa [f] über die theoretische Beschäftigung mit der besonderen Rolle Deutschlands hinweg, um die Erkenntnis der Singularität von Auschwitz zu revidieren und ihre geschichtsrevisionistischen Vorstellungen ungefiltert herauszuposaunen. Kontrafaktisch wird unter der skandalösen Überschrift »Die Normalität des nationalen Sonderwegs« behauptet, dass auch der »deutsche Sonderweg«, der streng genommen gar keiner sei, da letztlich jede Nation »egal ob Britisches Empire, USA oder Deutsches Kaiserreich« ihren »eigenen Sonderweg« in der Entwicklung des Weltmarktes genommen habe, »nicht aus der Geschichte der kapitalistischen Entwicklung« herausfalle und bloß »eine – wenn auch bemerkenswert menschenverachtende – Variante der Verarbeitung der Konfliktlagen der kapitalistischen Weltmarktkonkurrenz« sei.

Bemerkenswert auch der explizit gemachte Antiintellektualismus der, ihr Fußvolk gerne im Schlägermilieu Frankfurter Hooligankreise rekrutierenden und auch bislang eher durch das Anzünden von Mülltonnen als durch ausgefeilte theoretische Positionen aufgefallenen, Antifagruppe: Die Antideutschen sind für sie in der »Dachkammer ihrer Intellektualität« hockende »Fans der reinen Theorie«, deren Debatten »endlos um sich selbst kreisen« und deren »lebenslanges Lernen« Ausfluss eines »neoliberalen Imperativs“ sei. Dieser ungelenke Versuch, theoretische Arbeit als überflüssig abzutun und die interessierte Verwechslung von dumm-bleiben-wollen mit einer Kritik des Neoliberalismus, erstaunen nicht, müssen doch diejenigen Menschen, die angesichts der deutschen Zustände breiten Volksbewegungen skeptisch gegenüberstehen, denjenigen, die mit »Um’s Ganze« und der sinnbefreiten Parole »Staat.Nation.Kapital.Scheiße.« gerade den Schulterschluss mit Masse, Pöbel und Mob suchen, naturgemäß suspekt erscheinen.

Genausowenig wie »Um’s Ganze« und ihr Frankfurter Ableger in der Lage sind, die Marx’sche Wertformanalyse, geschweige denn den Fetischcharakter der Ware auch nur im Ansatz zu begreifen – nicht umsonst wimmelt es in der Um’s-Ganze-Broschüre von unverstandenen Worthülsen wie »Konkurrenz«, »Weltmarkt« und »Gewalt« und werden regelmäßig, als praktische Konsequenz einer verkürzten Kapitalismuskritik, die »Bonzen« beim Frankfurter Opernball angegriffen –, ist die Antifa [f] willens und in der Lage, zu erklären, inwiefern Auschwitz eine »Variante der Verarbeitung der Konfliktlagen der kapitalistischen Weltmarktkonkurrenz« sein soll und warum die Vernichtungslager in Deutschland und nicht etwa in den USA oder dem »Britischen Empire« errichtet wurden. Stattdessen ist verniedlichend von »Exzessen des Nationalsozialismus« die Rede und von wahren »Linken« als Leuten, »die auch dann noch ein Problem mit der Gesellschaft haben, wenn auch noch der Letzte die Formel von der ›besonderen Verantwortung gegenüber Israel‹ runterbeten kann.« Über das »Runterbeten der besonderen Verantwortung gegenüber Israel« wetternd, können diese »Antifaschist_innen« sicherlich auch an jedem x-beliebigen deutschen Stammtisch punkten und Applaus dafür ernten, wenn sie von der bösen Weltmarktkonkurrenz faseln. Zwar ist man vorerst noch – ohne indes genau zu wissen warum eigentlich – »antinational«, doch stehen diese »Antifas« dem dikursiven Mainstream bedrohlich näher als sie denken: »Dass trotzdem immer noch probiert wird, [...] die ganz besondere Bosheit des ›eigenen‹ Nationalismus im Kontrast zu besser begründeten Nationalismen anderswo zu behaupten, gleichwohl auf ein reales Problem«, walsert es düster. Antideutsche sind aber wohl in erster Linie deshalb für die schlaumeiernden »Um’s Ganze« Strateg_innen ein Problem, da sie im Verdacht stehen, mit der »Auschwitzkeule« systematisch alle mühsam zusammengeschusterten Arbeits- und Organisationsprozesse ihrer herbeihalluzinierten neuen linken Massenbewegung bösartig zu hintertreiben.

Folgerichtig wenden sich diese neunmalklugen »Antinationalen« auch scharf gegen das Zeigen der Fahnen der alliierten Sieger über Nazideutschland und des als Konsequenz des deutschen Vernichtungsantisemitismus entstanden Staates Israel. Ganz unabhängig davon, dass das Zeigen dieser Fahnen in Deutschland überhaupt nichts mit einer »Identifikation« mit diesen Staaten zu tun haben muss, vielmehr als symbolische Konfrontation der Deutschen mit ihrer Geschichte zu verstehen ist, ist die Rede vom »alternativen Nationalismus«, der in einer Solidarisierung mit Israel zum Ausdruck komme, bezeichnend: Hier wird die Verteidigung des Staates der Überlebenden der Shoa mit dem Abfeiern des Rechtsnachfolgers des Dritten Reiches umstandslos gleichgesetzt. Für Antinationale diesen Schlages ist eben Nation gleich Nation und Israel in letzter Konsequenz auch nicht besser oder schlechter als Deutschland. Opfer und Täter_innen werden in dieser sich besonders kritisch wähnenden Pose (»wir sind doch gegen alles und alle«) immer unkenntlicher und ganz nebenbei wird dabei die deutsche Nation – ganz ohne sich explizit positiv auf sie beziehen zu müssen – durch das ihr von links zugewiesene Attribut, genauso »scheiße« zu sein wie alle anderen, linkskompatibel entschuldet.

So funktioniert der deutsche Normalisierungsdiskurs – spiegelbildlich zu dem von Walser und der CDU – auf antinational-links: Wir sind zwar gegen alle Nationen, spricht die Antifa [f], aber möchte hiermit vor aller Welt erst einmal zu Protokoll geben, dass unsere Nation, Deutschland, wenigstens nicht schlechter ist als alle anderen Nationen, schon gar nicht »boshaft«, wie es manch ewiggestrige Antideutsche mit ihrem »lieb gewonnen Verweis auf [Deutschlands] besonders schreckliche Vergangenheit« meinen. Zuguterletzt kann die Antifa [f] dann, ohne das Potential antisemitischer Erklärungen und völkischer Konzepte in einer sich zuspitzenden Krise der kapitalistischen Akkumulation überhaupt in Erwägung zu ziehen, »entspannt« Entwarnung geben und verspricht vollmundig: »So wenig erfolgversprechend sind momentan alle Versuche einer umfassenden Wiederbelebung des völkischen Nationenkonzepts.« Da haben wir ja noch mal Glück gehabt. Aber wenn von den, das völkische Nationenkonzept ja an vorderster Front vertretenden, Neonazis offenbar keine Gefahr mehr droht, sollten sich die Autonome Antifa [f], ihr Kölner Klon und alle diesen reaktionären Unfug unterstützenden Antifagruppen ehrlicherweise schleunigst auflösen.

(Alle Zitate aus: Autonome Antifa [f] und AK Antifa Köln: »Gegen Deutschland helfen keine Gedichte«, September 2009)

sinistra! antagonistische assoziation

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1) Stellungnahme antifa saar

2) Stellungnahme neocommunistinnen

94 Responses to “Ich kann die Auschwitzscheiße nicht mehr hören…”

  1. nc Says:

    “ein Israel-Fantum einiger Jung-Antideutscher, die morgens ihren Kaffee nur noch aus dem Israelbecher trinken, um dann mit einem koscheren Frühstück in den Tag zu starten”
    Wie in der zionistra-wg.

  2. “Ums Ganze”: Die Rückkehr des Hauptwiderspruchs in der Affirmation der deutschen Normalität « meta . ©® . com Says:

    [...] falschen Freiheit” gibt es nun von sinistra². für nicht-dadaist_innen gibt es von a²s eine kritik an der bundesdeutschen schlussstrich-sehnsucht im “Gegen Deutschland helfen keine Gedichte“-Text, zweier ums-ganze antifa-gruppen. [...]

  3. Lesen! ohne Elke Heidenreich. « »Stil, Irrelevanz und Bewegungsmangel« | EinBlog Says:

    [...] und schreibt ansonsten treffende Sachen über Deutschland, seine Vergangenheit und die Antifa: »Ich kann die Auschwitzscheiße nicht mehr hören…«Ich hab zwar ein bißchen das Gefühl sie können zur Demokratie auch weniger sagen, zumindest [...]

  4. Tja Says:

    „Der johlende Volksmob vor den brennenden Asylbewerber_innenheimen von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen, die flächendeckend sich ausbreitenden »national befreiten Zonen« und No-Go-Areas für Menschen nicht-arischen Aussehens und die immer offenere Artikulation rassistischer und antisemitischer Meinungen zeigten schlaglichtartig, welche Abgründe sich hinter der biederen Fassade Nachkriegsdeutschlands auftaten. Zumindest dem klügeren Teil der deutschen Linken blieb die unbequeme Tatsache nicht verborgen, dass das »einfache Volk«, das lange Zeit als Hoffnungsträger für revolutionäre Träume gehandelt wurde, auf der anderen Seite der Barrikade steht und eine auf Emanzipation gerichtete Politik die deutsche Bevölkerung nicht zur Verbündeten hat, sondern notwendig gegen die Mehrheit in diesem Land gerichtet sein muss. Auch Antifaschismus hieß nun nicht mehr einfach, den Kampf gegen isolierte Nazistrukturen zu führen, sondern sich bewusst zu machen, welche gesellschaftlichen Verhältnisse es den Nazis ermöglichen, sich in der deutschen Mehrheitsbevölkerung immer öfter wie die Fische im Wasser bewegen zu können und mancherorts als ausführendes Organ und zur klammheimlichen Freude einer stillschweigenden Mehrheit die ungeliebten Nicht-Deutschen zu drangsalieren und einzuschüchtern.“
    Tja, den „Aufstand der an Anständigen“ habt ihr wohl bei eurer Geschichtsstunde vergessen…ihr macht wider den alten Antifa Fehler…Antifaschismus ist mittlerweile Staatsprogramm…kein Wunder das einige Antifas mittlerweile fast die selbe Arbeit machen aber vom Staat bezahlt werden. Und wenn ihr meint die f sei keine Antifa Gruppe mehr dann ist das nach der Verstaatlichung der Antifa ein Kompliment. Sie heute einfach eine Kommunistische Gruppe mit einer Geschichte…die nicht integriert wurde… und in der Tradition des Versuchs steht autonome Kritik zu Organisieren.

  5. Zum aktuellen Flugblatt gegen „Antideutsche“ der Antifa (f) « Says:

    [...] Zum aktuellen Flugblatt der Antifa (f) und des AK Antifa Köln gegen „Antideutsche“ haben Sinistra! antagonistische assoziation und neocommunistinnen jeweils ein Flugblatt geschrieben: Sinistra!antagonistische assoziation [...]

  6. Lesen! ohne Elke Heidenreich. « meta . ©® . com Says:

    [...] und schreibt ansonsten treffende Sachen über Deutschland, seine Vergangenheit und die Antifa: »Ich kann die Auschwitzscheiße nicht mehr hören…« Ich hab zwar ein bißchen das Gefühl sie können zur Demokratie auch weniger sagen, zumindest [...]

  7. antifa bockenheim Says:

    Die Antifa (f) hatte ja mal ganz vielsprechend angefangen und war meiner Meinung nach auch eine der sympathischeren Antifagruppen. Wenn ich jetzt aber lese, dass diese Gruppe mittlerweile den deutschen Sonderweg bestreitet und Auschwitz als “Variante der Verarbeitung der Konfliktlagen der kapitalistischen Weltmarktkonkurrenz” betrachtet, ist das schon ziemlich abstoßend. Der Text der sinistra! wirkt zwar erstmal etwas gehässig und polemisch aber wenn man den dazugehörigen Text der (f) liest, ist’s eigentlich schon fast zu milde. Wird dieser Scheiß eigentlich von allen Leuten in der Antifa (f) unterstützt?

  8. O)(O Says:

    @antifa bockenheim
    Die Chefs tippen und das Fussvolk nickt ab!
    Wie es halt so läuft.

  9. Denk ich an Israel in der Nacht… « La vache qui rit. Says:

    [...] wieder eine Debatte um Deutschland, Antisemitismus und die Rolle Israels. Kritik übten sowohl die sinistra, als auch die Gruppe [...]

  10. Denk ich an Israel in der Nacht… « meta . ©® . com Says:

    [...] wieder eine Debatte um Deutschland, Antisemitismus und die Rolle Israels. Kritik übten sowohl die sinistra, als auch die Gruppe neocommunistinnen. „Ums Ganze“ treibt damit den Inhalt der Broschüre [...]

  11. easton Says:

    “Keine Frage: vor nicht allzu langer Zeit war die Mahnung, man solle nicht jede weltgeschichtliche Grausamkeit als Holocaust und nicht jedes zweite Regime als faschistisch etikettieren ein triftiger, über das relativierungssüchtige Bedürfnis, das in aller Regel als Movens hinter solchen Verlautbarungen stand, aufgeklärter Einwand. Einstweilen jedoch ist die Warnung vor einer solch interessierten Inflationierung ihrerseits zur ubiquitären und nicht weniger interessierten Floskel geworden, die tatsächliche Bedrohungen unter der Toga moralischer Entrüstung verhüllt. Entsprechend versteht man sich hierzulande mittlerweile bestens darauf, sich des schlechten Gewissens nicht mehr alleine durch Verdrängung und Projektion, sondern – getreu dem Motto: Erinnerung macht frei – gerade durchs Bekenntnis zur eigenen Geschichte zu entledigen und, ganz nebenbei, Unmoral in moralische Überlegenheit umzumünzen. Absurd, aber: gerade die Vehemenz, mit der die Deutschen neuerdings auf der Einzigartigkeit nationalsozialistischer Verbrechen beharren, bringt die Welt einer Wiederholung des Präzedenzlosen angesichts eines irren Präsidenten, der Israel unverhohlen mit nuklearer Vernichtung droht, immer näher. Während der eine, jeglicher Vernunft entrückte Teil der Gesellschaft es sich in der traditionell geschichtsrevisionistischen Halluzination eines israelischen Vernichtungskrieges gegen die Palästinenser bequem gemacht hat, relativiert der andere Teil den zur Tat drängenden Geschichtsrevisionismus von Ahmadinedschad und Co. unter Verweis auf die Singularität der Shoah. Wenn alle Verdinglichung, nach einem Wort Adornos, ein Vergessen ist, dann ist die gegenwärtige Erinnerung an den Nationalsozialismus verdinglicht; und deshalb zu vergessen. Als solche ist sie spontaner Erinnerung, die ihren Grund in gegenwärtiger Erfahrung hat, konträr – subjektives Korrelat objektiver Geschichtslosigkeit.”

    [moderator: eine kritik an dem hier von easton zitierten text findet sich übrigens hier ]

  12. „Ich kann die Auschwitzscheiße nicht mehr hören…“ « space invaders reloaded Says:

    [...] Eine längst überfällige Abrechnung mit dem Um’s-Ganze-Bündnis hat jetzt die Gruppe sinistra aus Fankfurt am Main veröffentlicht: klick! [...]

  13. Rudolf Egelhofer Says:

    gibts dem text auch als pdf? zum ausdrucken und auslegen?

    [moderator: ja. hier unter der rubrik "texte" gibt es eine PDF version.]

  14. teleny Says:

    ist euch nicht aufgefallen dass es ziemlich geschmacks- und stillos ist einen text mit diesen titel zu veröffentlichen?
    vor allem wenn man die anführungszeichen vergisst?
    will nicht wissen was eurer verein sonst nicht mehr hören kann

  15. … es ist Deutschland hier! « Technoparty ist geil, Arbeit nicht! Says:

    [...] Als vor zwanzig Jahren wieder zusammenwuchs, was zusammengehörte und sich die Deutschen der letzten verhassten Erinnerungen an die Schmach des verlorenen Krieges endlich entledigen konnten – die Mauer fiel, der Russ’ und Ami gingen heim –, begaben sich die Deutschen auf die Straßen um zu feiern, erst das einig’ Vaterland, dann sich selbst – man war ja jetzt auch Weltmeister –, um schließlich im ganzen Land und insbesondere in den immer hässlicher blühenden Landschaften Undeutsches zu jagen. Der johlende Volksmob vor den brennenden Asylbewerber_innenheimen von Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen, die flächendeckend sich ausbreitenden »national befreiten Zonen« und No-Go-Areas für Menschen nicht-arischen Aussehens und die immer offenere Artikulation rassistischer und antisemitischer Meinungen zeigten schlaglichtartig, welche Abgründe sich hinter der biederen Fassade Nachkriegsdeutschlands auftaten. Zumindest dem klügeren Teil der deutschen Linken blieb die unbequeme Tatsache nicht verborgen, dass das »einfache Volk«, das lange Zeit als Hoffnungsträger für revolutionäre Träume gehandelt wurde, auf der anderen Seite der Barrikade steht und eine auf Emanzipation gerichtete Politik die deutsche Bevölkerung nicht zur Verbündeten hat, sondern notwendig gegen die Mehrheit in diesem Land gerichtet sein muss. Auch Antifaschismus hieß nun nicht mehr einfach, den Kampf gegen isolierte Nazistrukturen zu führen, sondern sich bewusst zu machen, welche gesellschaftlichen Verhältnisse es den Nazis ermöglichen, sich in der deutschen Mehrheitsbevölkerung immer öfter wie die Fische im Wasser bewegen zu können und mancherorts als ausführendes Organ und zur klammheimlichen Freude einer stillschweigenden Mehrheit die ungeliebten Nicht-Deutschen zu drangsalieren und einzuschüchtern. (mehr) [...]

  16. Harniel Says:

    Ich habe den Text der Antifa[f] nicht gelesen. Ich kann nicht beurteilen, welchen Wert ihre Argumentation hat. Dieser Einwand bezieht sich deshalb lediglich auf deine Argumentation.

    Du unterstellst, die Antifa[f] habe die Marxsche Wertformanalyse nicht verstanden, da sie die Begriffe »Konkurrenz«, »Weltmarkt« und »Gewalt« zum Fokus ihrer Analyse macht.

    Grundfalsch!

    Offensichtlich bist du es, der nicht versteht, welche herausragende Bedeutung die Begriffe “Gewalt” und “Konkurrenz” in der Marxschen Kritik des Politischen Ökonomie haben. Ganz im Einklang mit den Vordenkern der Bahamas, betreibst du eine Verkürzung der Marxschen Kapitalismuskritik auf den Fetischcharakter der Ware. Eine Verkürzung der Theorie auf ein paar Abschnitte am Anfang von Band 1 des Kapitals. Wie fundamental “Gewalt” und “Konkurrenz” sind, um die Warenform überhaupt hervorzubringen, entgeht dir.

    Für jemand, der beansprucht, die Marxsche Theorie so gut verstanden zu haben, ist solches Unwissen peinlich. Etwas anderes als verkürzte Kapitalismuskritik kann aus einer solchermassen verkürzten Theorie nicht entstehen. Das Kapital hast du vermutlich nicht in Gänze gelesen, auf jeden Fall nicht verstanden.

    Noch einmal: ich weiß nicht, welche Qualität der Text der Antifa[f] hat. Aber die Qualität deiner Erwiderung ist offensichtlich. Wenn man keine Ahnung hat, dann sollte man besser den Mund halten, und nicht Leute belehren, die es möglicherweise besser wissen. Aber du ziehst es vermutlich vor, unter deinesgleichen (Hardcore-Anti-D) den Bauch zu pinseln, und sich gegenseitig zu bestätigem wie gut ihr doch angeb

  17. antipfa-ff Says:

    Inzwischen wird wohl jeder [f]/uga Text tagesaktuell kommentiert. Ankündigungen mal ausgeklammert, findet sich in den jüngeren Beiträgen dieses Blogs praktisch nur noch [f]/uga verhandelt. Materialabhängig werden diese Texte ja auch gemeinsam entworfen, diskutiert, redigiert, gescannt, konvertiert (so die Collage), relauncht usw., weswegen ich mich frage, ob nicht einige Personen einen erheblichen Teil ihrer “Wachphase” damit verbringen, sich an der [f]/uga abzuarbeiten. Dies “Obsession” zu nennen wäre wohl überzogen, aber Ihr “beackert” diese Gruppierung(en) inzwischen doch mit einer gewissen Inbrunst…

  18. Zum aktuellen Flugblatt gegen „Antideutsche“ der Antifa (f) « Autonome Gruppe Reutlingen Says:

    [...] Sinistra!antagonistische assoziation; neocommunistinnen [...]

  19. Fish Says:

    @ Harniel

    lies doch den abschnitt nochmal, bevor du sowas schreibst wie das hier:

    “Du unterstellst, die Antifa[f] habe die Marxsche Wertformanalyse nicht verstanden, da sie die Begriffe »Konkurrenz«, »Weltmarkt« und »Gewalt« zum Fokus ihrer Analyse macht.”

    Aber da du die UG-broschüre (anscheinend) und den [F]-text nicht gelesen hast, kann ja auch nicht viel anderes rauskommen, als die eigene meinung, die du hier nochmal zu bestätigen versuchst.

  20. Dr. Oppenheimer Says:

    @17 ja diese ehre hat sie sich jahrelang, nicht nur durch ihr schriftbild, hart erarbeitet. irgendjemand muss den job ja machen…

  21. O)(O Says:

    @antipfa-ff
    Das ist wie mit der Müllabfuhr. Irgendwer muss den Job halt machen.
    Ich halte die allerdings inzwischen für geschlachtet.

  22. @O)(O Says: Says:

    Ich denke antipfa-ff hat recht. Die Debatten ihr zeigen nur eins: ug ist relevant und man schätz den Einfluss des von ug und der f so gross ein das man zu jedem Text Stellung beziehen muss (die anti-imps. machen das genauso). Das zeigt das die antideutsche Bewegungen zumindest in Frankfurt (aber die ich denke das ist ein Bundesweiter Trend…) krass in der Defensive ist. All diese Texte scheinen die Aktionsfähigkeit der f und ug nicht einzuschränken und der funken für eine Debatte springt nicht auf andere kreise über (stattdessen bleibt unter sich). Die Spannende Frage wäre: warum ist das so? Hat sich etwas verändert? Oder ist ug nur zu gut Organsiert? Hat man selbst poltische/Theoretische Fehler gemacht? Warum gibt es den so viele ex-antideutsche? Warum gelingt es euch nicht mehr poltische zu intervenieren? Warum dreht sich die antideutsche Theorie im Kreis (war nicht immer so bzw. warum wird nichts neues mehr gesagt)? Das ist doch der einzige interessante Punkt einer ansonsten wirklich langweiligen Debatte.

  23. Dr. Oppenheimer Says:

    harte aussage, oxo! aber es ist ja auch humaner das hühnchen zu rupfen, wenn es schon tot ist.
    allerdings: totgelaberte leben länger, du mußt erst den oberwehrwolf finden um den [f]luch zu brechen…

  24. @ Dr. Oppenheimer Says:

    “totgelaber[en]” du selbst beschreibst deine Argumentation noch immer am besten. Ich halte den Text der Sinistra Schwachsinn (als ob die f eine Nazi Gruppe wäre…). Ich finde den neuen Text der antifa saar viel ausgereifter und meiner Meinung nach lohnt es sich darüber zuschreiten…mal ein konstruktiverer Vorschlag ;) (dort finden sich tatsächlich ernstnehmende Argumente auch wenn nicht alle Teile)

    http://www.antifa-saar.de.vu/

  25. Dr. Oppenheimer Says:

    @:@0×0: wunschtraum? in der realität (rl) siehts anders aus.die basis der f schwindet, was glaubst du, warum sie schon seit einiger zeit krampfhaft versuchen neue bündnisse einzugehen und ihre positionen andauernt verschieben. alles ist reaktion auf gut geführte kampagnen, auf die immer mehr gruppen der verschiedenen linken splitter aufmerksam werden und sich anschließen. die gegenbewegung wächst und kennt kein festes lager. hier auf der seite der sinistra ist der wiederstand natürlich antideutsch geprägt, aber ist er das nur?

    i dont think so..:)

  26. O)(O Says:

    Über die interne und personenmässige Verfasstheit der f kann ich nichts sagen. Ist mir aber auch egal. Als Communist versuche ich lediglich zu sagen was ist und was die Emanzipation usw. verunmöglicht. Da ist es völlig gleichgültig ob das für mich in meiner konkreten politischen Arbeit, als praktische Schranke revolutionären Handelns die Antifa oder die Horde Nazis ist die mir täglich an der Bushaltestelle auflauert. In diesem Zusammenhang war nun mal in FFM aktuell öfters die f zu nennen und da darf es in dieser Benennung auch keine falsche Rücksicht geben, nur weil die sich links oder radikal schimpfen.
    Wenn sich UG benimmt wie es sich benimmt, in Einzlteilen oder als Ganzes, und wenn diese Leute auch noch Texte verzapfen wie sie es mit dem hier zitierten getan haben, müssen sie sich auf harte Kritik von c(k)ommunistischer Seite gefasst machen!
    Diese Kritk darf nicht unterbleiben nur weil jemand sagt: “halt ich bin aber linksradikal und somit GenossIn”, sondern muss gerade in diesem Fall besonders gründlich und gewissenhaft ausfallen. Verschweigen, Schleimen, sich im linken Szenesumpf gegenseitig auf die Schulter klopfen und sagen: “Is zwar alles Scheisse, aber geht schon”? Auf das die nächsten 100 jahre alles so bleibt wie es ist? Nö. So gehts nicht! bzw. da kann ja jeder kommen! Nix da.
    Das Gejammere nach “solidarischer”, konstruktiver”, ergo nicht gemeinschaftsschädlicher und damit wertloser “Kritik”, ist nur die auf ein herkömmliches auf ein (Volks-) Gemeinschaftliches Miteinander eingerichtetes Gefühlsleben abzielendes Propagandamanöver derjenigen, die ein ehrliches Wort fürchten! deutsche Scheisse eben.

    Spaltung, Denunziation, kompromisslose Benennung der Unzulänglichkeiten:

    http://www.antifa-saar.de.vu/

    http://neocommunistinnen.blogsport.de/flyer/flugblatt-zum-versagen-von-umsganze-in-praxis-und-theorie/

    Alles andere ist Quatsch.

  27. O)(O Says:

    Achso ja:

    “Solidarische Kritik” ist im falle von UG für mich schon deswegen nicht angebracht, weil ich diese Leute ganz einfach nicht für revolutionär halte. Ich will denen nicht helfen ihr Projekt zu verbessern um damit das “FalscheGanze”- UmsGanze zu perpetuiren, sondern ich will das die sich auflösen! Weil ich nämlich glaube zu wissen das UG Nichts neues, sondern die Fortsetzung des alten linken Elends in neuem Outfit ist.
    In anbetracht dieser meiner Haltung zu UG, warum sollte ich mich da bemühen “solidarische Kritik” zu leisten? Völlig Banane der Vorschlag! Ich bin nur soweit “solidarisch”, als das ich versuche den Leuten die es mit der befreiten Gesellschaft ernst meinen, zu erklären warum sie mit UG diesem Punkt bestimmt nicht näherkommen.

  28. tony Says:

    “Warum gibt es den so viele ex-antideutsche? Warum gelingt es euch nicht mehr poltische zu intervenieren? Warum dreht sich die antideutsche Theorie im Kreis (war nicht immer so bzw. warum wird nichts neues mehr gesagt)? Das ist doch der einzige interessante Punkt einer ansonsten wirklich langweiligen Debatte.”

    schon mal was davon gehört, dass wahrheit objektiv zu sein hat, aber nicht zwingend plausibel sein muss? wenn sich /nicht im kreis drehen/ bedeutet, regelmäßig innovative werbestrategien zu designen und selbstverständlich überall zu intervenieren, also zum einen an jeder mülltonne zu schnuppern, aber gleichzeitig nur die eigene jämmerliche pseudoradikalität zur schau zu stellen, dann kann gesellschaftskritik gerne darauf verzichten.
    aber vielleicht meinst du ja auch, dass antideutsche kritik selbst defizite hat und ihre ehemaligen verfechter ihr deshalb zurecht den rücken gekehrt haben, dann solltest du das auch inhaltlich darlegen. weitesgehende abstinenz von linker pseudopraxis ist ein schlechtes argument dafür.
    andererseits wäre eine grundsatz diskussion über antideutsche kritik wünschenswert, denn die entwicklungslinien (ex-)antideutscher gruppierungen sind nicht gerade berauschende. zum einen der linke aktivist, der seine basics aufmotzt und zum anderen der ex-kommunist, der seine freude am “westen” (or wahtever) hat, aber vom kommunismus (sack voll flöhe) z.z. nichts wissen will. grundfehler: der antifaschismus wird von der kommunistischen kritik abgespalten und als politische option gehandhabt, der man als (post-)linker menschenfreund nun einmal nachkommt.

  29. O)(O Says:

    @Tony
    Sehe ich ähnlich.
    Mich würde eine ernsthafte Kritik an aktuellen antideutschen Positionen auch interessieren.

  30. @ Dr. Oppenheimer Says:

    @:@0×0: “wunschtraum? in der realität (rl) siehts anders aus.die basis der f schwindet, was glaubst du, warum sie schon seit einiger zeit krampfhaft versuchen neue bündnisse einzugehen und ihre positionen andauernt verschieben.”
    Träum weiter!
    Und hast du keine anderen Hobbys oder anderes gesagt bringt es deinem leben etwas wenn es die f nicht mehr gibt? Natürlich hat die f wie jede andere r. Linke Gruppe keine Materielle Macht und jetzt macht was ihr für richtig haltet…wenn ihr meint das ihr es besser könnt dann macht doch mal…die f hält euch und andere bestimmt nicht auf…aber bisher kommt leider nicht viel und es ist auch leichter die schuld am eignen verssagen anderen zuzuschieben.

  31. @ Dr. Oppenheimer Says:

    ps.:
    „Da ist es völlig gleichgültig ob das für mich in meiner konkreten politischen Arbeit, als praktische Schranke revolutionären Handelns die Antifa oder die Horde Nazis ist die mir täglich an der Bushaltestelle auflauert. In diesem Zusammenhang war nun mal in FFM aktuell öfters die f zu nennen und da darf es in dieser Benennung auch keine falsche Rücksicht geben…“
    ok und jetzt sag mal bzw. ein Beispiel bitte?(sonst glaube ich dir es einfach nicht bzw. wie soll sie dich den hindern?)

  32. @tony Says:

    schon mal was davon gehört, dass wahrheit objektiv zu sein hat, aber nicht zwingend plausibel sein muss?
    Nein, wie alt bist du eigentlich13? Wahrheit muss nicht plausibel sein…was für ein Quatsch! Wahrheit ist immer logisch!
    „aber vielleicht meinst du ja auch, dass antideutsche kritik selbst defizite hat und ihre ehemaligen verfechter ihr deshalb zurecht den rücken gekehrt haben, dann solltest du das auch inhaltlich darlegen. weitesgehende abstinenz von linker pseudopraxis ist ein schlechtes argument dafür.“
    Bei euch fehlt nicht nur die Praxis sondern auch die Theorie!
    „andererseits wäre eine grundsatz diskussion über antideutsche kritik wünschenswert, denn die entwicklungslinien (ex-)antideutscher gruppierungen sind nicht gerade berauschende.“
    Ja z.B. die Feindinnen und Freunde der Offenen Gesellschaft…damit schon ein Beispiel genannt würde.
    „zum einen der linke aktivist, der seine basics aufmotzt und zum anderen der ex-kommunist, der seine freude am “westen” (or wahtever) hat, aber vom kommunismus (sack voll flöhe) z.z. nichts wissen will. grundfehler: der antifaschismus wird von der kommunistischen kritik abgespalten und als politische option gehandhabt, der man als (post-)linker menschenfreund nun einmal nachkommt.“
    Antifaschismus war noch nie mehr als Antifaschismus! Sieht man an der Antifa und den Antideutschen…

  33. Blog Says:

    “Mich würde eine ernsthafte Kritik an aktuellen antideutschen Positionen auch interessieren.”

    dann mach ich mal den Scheiß für euch (zum selber suchen seit ihr ja zu faul):

    Stephan Grigat: “Mit Wimpel und Mützchen”:

    Stephan Grigat hat sich den beliebten Vorwurf des »Philosemitismus« an die antideutsche Linke einmal genauer angesehen, stellt aber auch fest, dass antideutsche Kritik mehr sein muss als die Unterstützung »Israelischer Wochen« in den Lebensmittelabteilungen deutscher Kaufhausketten.
    http://jungle-world.com/artikel/2008/32/22377.html

    Ingo Way und Stefan Wirner: “Juden als nützliche Idioten”:

    Die Antideutschen haben ihr kommunis­tisches Plansoll übererfüllt. Philosemitismus kann ihnen wirklich niemand mehr unterstellen. Schwe­rer dürfte es ihnen jedoch fallen, den Vorwurf zu entkräften, Juden als nützliche ­Idioten für ihre Ideologie zu missbrauchen. Das Dossier ist ein lehrreiches Dokument der deutschen Linken, in der die Antideutschen tief verwurzelt sind – und zwar in ihrem totalitären, antidemokratischen Spektrum. Man sollte dem Text von Stephan Grigat größtmögliche Verbrei­tung wünschen. Damit Juden wissen, wozu sie für deutsche Linke taugen.
    http://jungle-world.com/artikel/2008/33/22445.html

    usw. usw.

    aber das neuste kommt von TOP Berlin: “Freibier und Freiheit sind nicht dasselbe”

    Bei der Kritik an der deutschen Nation und beim Protest gegen die Wendefeierlichkeiten kann es nicht nur um Rassismus und Antisemitismus gehen. Auch die Herrschaft einer falschen Freiheit sollte kritisiert werden.
    http://jungle-world.com/artikel/2009/40/39524.html

  34. O)(O Says:

    @die ihr hier für UG sprecht
    Anstatt hier irgendwelche Leute oder Gruppen zu zitieren, solltet ihr euch in eurer Kritik an ADs mal auf die Texte beziehen um die es hier geht und dort einen Philosemitismus oder mangelnde Kapitalismuskritik nachweisen! Pauschalisierende Urteile über “die Antideutschen” als eine Kritik an der von ADs vertretenen Theorie und Kritik auszugeben, ist total lächerlich. Ich kann hier wohl kaum bestreiten das es Philosemitismus gibt und das manche ExADs nach rechts abgeknickt sind. Aber was hat das bitte zu bedeuten? Das ist die Immanenz des Einzelnen in seiner Subjektwerdung aus der sich keiner herausreden kann. Nur weil es bei ADs zb. auch eine racketbildung gibt, darf ich als AD keine Rackets mehr kritisieren oder was? Ihr habt von kritischer Theorie und Ideologiekritik garnichts verstanden! Peinlich eure hilflosen EInwürfe und die einhergehende Gleichmacherei konkreter Individuen.

    Ich stehe hier für das Flugblatt von den neocommunistinnen ein. Kritisiert mich anhand dessen, weist mir mangelnde communisitische Ambitionen anhand unserer Texte nach oder belegt einen Philosemitismus und kommt mir nicht mit ollen Kamellen von irgendwem anders die ich nicht zu verantworten habe.

    Was ich versuche ist die Kritik am “falschen Ganzen” und zu diesem gehören eben auch die einzelnen Personen, Zusammenhänge, oder what ever, egal als was sie sich etikettieren. Ob mir Leute aus dem Antifaspektrum Gewalt androhen wegen Texten die ich mit zu verantworten habe, ob mir Nazis ein paar aufs Maul hauen wollen weil ich Communist bin, oder ob Antiimps die Revolution verraten indem sie eine hippieske Landbarbarei homogener Volksgruppen als Kommunismus verkaufen… als Communist der sich an der kritischen Theorie und an der Fetischkritik orientiert, werde ich versuchen die sozialen Funktionsweisen, das alltägliche Elend und die konkreten personellen Zusammenhänge zu benennen die uns immer wieder davon abhalten wirkliche Schritte in Richtung menschlicher Emanzipation über die (Produktions-)Verhältnisse zu tun.

    Keine besseren “Praxis”Vorschläge, keine Illusion eigener Mächtigkeit oder Relevanz, keine Verschleierung der eigenen Immanenz, sondern die Anwendung der “Praxis der Theorie”, die in einer Negation des Bestehenden darauf verweist was Revolution und Communismus sein könnten!

    Ganz einfach.
    Versucht nicht mich in euren Sumpf hinabzuziehen.

  35. Dr. Oppenheimer Says:

    @namenlos: mein hobby ist die f von der kommt aber nicht viel liebe zurück, darum bin ich jetzt entäuscht weine und diffamiere sie…

    das mit den nazis an der busshalte kam zwar nicht von mir, aber im aktuellen talk scheinst du ja nicht drin zu sein, also lies doch mal alle links zu dem thema, da bekommst du die info.

    @blog: ist der missbrauchsvorwurf an den juden eine reaktion auf das ausschwitzgekeule der antideutschen oder gelebter philosemitismus? (was du immer für türen aufmachst in deinem wahn)

    ich bin übrigens kein antideutscher und auch nicht von der sinistra…

  36. Dr. Oppenheimer Says:

    wie war das nach der spaltung der junganfas, als die kommisare der f ganz nach stalinistischem vorbilde die kids zuhause abholte zum gesinnungstest? hat da einer ne genauere info?

    ohhh nein!!! szeneinterna das berührt den gegenstandspunkt der anti nationalen sicherheit und bleibt unter verschluss!

  37. NY Says:

    „in der realität (rl) siehts anders aus.die basis der f schwindet, was glaubst du, warum sie schon seit einiger zeit krampfhaft versuchen neue bündnisse einzugehen und ihre positionen andauernt verschieben.”
    Wie realitätsfern kann man eigentlich sein? Es ist keine drei Monate her da hat die f in kürzer Zeit eine Bundesweite Kampange mit über 1200 gestartet. Wirklich sehr isoliert… http://de.indymedia.org/2009/08/258142.shtml

  38. Dr. Oppenheimer Says:

    im netz auf z.b. indymedia kann man ja immer eine gute außenwirkung erzielen, zumal es keine garantie für die echtheit bei der selbstdarstellung gibt.

    mobilisierung von masse ist aber kein credibilitätsbeweis, da es erstens auch andere schaffen, viele menschen unter ein banner zu bewegen. zweitens: es vlt eher der übergeordnete topic war, welcher masse bewegte, welche wahrscheinlich kaum hintergrundinformation über aufrufende organisation besaß…

    ich rede von der basis in ihrer heimatstadt, wo dinge in rl eben auch besprochen werden, welche wirklich nicht ins netz gehören, da sie wirklich die sicherheit einzelner und/oder übergeordneter zusammenhänge gefährden könnten, so wie einer immer weitere kreise ziehenden aufklärungskampagne, die jetzt beginnt fuß zu fassen.

    das ist nun einmal der makel der aufklärung: sie braucht immer länger sich zu etablieren, als beispielsweise populismus oder demagogie.

  39. blog Says:

    @Dr. Oppenheimer Says:

    „@blog: ist der missbrauchsvorwurf an den juden eine reaktion auf das ausschwitzgekeule der antideutschen oder gelebter philosemitismus? (was du immer für türen aufmachst in deinem wahn)“
    Wo habe ich das gemacht? Es würde nach Kritik an der Antideutschen gefragt und ich habe dazu auf eine Debatte aus jungel Wolrd verwiesen…beschwert euch bei der. Weder Stephan Grigat noch Ingo Way spiegelen meine Meinung wider (den Text vom BGR zu grenzen Antideutscher Kritik schon aber den habe ich nicht mehr gefunden). Ansonsten ist glaube ziemlich klar das ich mit den Postionen von ug Sympathisiere und diese Kritik ist nicht das ihr philosemitisten seit (auch wenn es einige antideutsche sind aber das ist nicht der entscheidende Punkt) sondern das ihr den Demokratischen Nationalismus nicht als das kritisieren könnt was er ist und auch was gerne sein würde. Ihr leitet alles ab aus dem 3. Reich und denkt nicht das so etwas wie eine tief greifende Transformation statt gefunden hat . Oder ganz provokativ gefragt wo seht ihr den unterschied zwischen 3.Reich und Berliner Republik?
    „die basis der f schwindet, was glaubst du, warum sie schon seit einiger zeit krampfhaft versuchen neue bündnisse einzugehen und ihre positionen andauernt verschieben.”
    Oh jetzt könnte es spannend werden wo hat die f ihre positionen „andauernt“ verändert(Bündnise geht die f schon seit über 6 Jahren ein…)? Ich würde das ganz anderes sehen… ich glaube du verstehst vielleicht die Position nicht wenn du glaubst die f hätte ihre Position fundamental verändert…es gibt etwas das ist nicht Antideutsch und nicht Antiimp. (kritisiert also beide) und ist trotzdem gegen Antizionismus, Antiamerikanismus und trotzdem mit beiden Staaten nicht solidarisch und ist für die soziale Revolution und dagegen die Leute abzuholen wo sie stehen…das ist die f Position (das kannst du gut oder schlecht finden aber ist die positionen „andauernt“ verändert?).
    Also wie gesagt mich würde mal wirklich Interessen wo du andauernde Positionens Veränderungen siehst? (das du die f nicht magst weissen wir alle das musst nicht widerholen…aber vielleicht höre ich mal etwas neues auch wenn ich glaube das du wahrscheinlich die Position nicht verstanden hast).

  40. Dr. Oppenheimer Says:

    blog: wo du dies getan hast? wenn ich mir mal deinen eintrag betrachte, ohne die links zu verfolgen oder zu studieren, hast du genau dieses bild abgegeben. scheinbar weisst du nicht wie medien, insbesondere das internet funktionieren, wo jeder klick ein klick zu viel ist.

    ich weiss ja nicht wer du bist, oder was du representierst oder darstellst, aber aus deiner positionierung zur f position lese ich herraus, dass ihr (die f - ich zähle dich jetzt mal dazu, weil du für oder über sie sprichst)eine art third position in der linken vertretet, weil ihr gegen antiimperialismus gleichstark argumentiert wie gegen die antideutschen - hab ich das so richtig verstanden?

    die position ist also leute nicht abzuholen wo sie stehen und für “eine” soziale revolution. sagen wir es mal so: sollte ich eine inhaltsangabe zum parteienprogramm der aaf verfassen hätte ich nicht viel zu schreiben.

    wenn du hier, warum auch immer, für die f redest und dich mit ihr identifizierst erkläre mir und den anderen mitlesenden doch einmal mit deinen eigenen worten, was an ihr so gut ist!*

    (will ich dir doch zugestehen, dass du oxos kritikpunkt aus eintrag 34 wenigstens versucht hast umzusetzen, was schon ein kleiner pluspunkt ist)

    salam

    _______________________
    |* ich imperative dich|

  41. dan^ Says:

    wg Irrelevanz:
    Eine Gruppe, die zu einer Demo nur 1200 Leute auf dei Straße bringt ist isoliert und gesamtgesellschaftlich irrelevant. Das interessiert kein Schwein. Der Unterschied zu anderen ebenso irrelevanten Gruppen? Die nehmen ihre Irrelevanz wahr.

    Und die Wahrnehmung, dass zum Beispiel von a2s nichts käme ist halt eine eingefärbte Sicht von außen. Wir machen schon was, nur halt ganz sicher nicht mit Leuten wie der F und die bekommen entsprechend wenig davon mit. Wer aber sich diesen Blog mal aufmerksam anschaut, der wird durchaus einige Aktivitäten in der letzten Zeit feststellen. Vielleicht keine Demos mit 1200 Leuten, aber eventuell gibt es auch Leute, die das nicht für die sinnvollste Praxis halten (in schwarz Leute erschreckenund beleidigen, seine Individualität möglichst kollektiv vergessen und danach Mülltonnen anstecken, um sich im Anschluss zu wundern, dass einen alle hassen). Texte schreiben, inhaltliche Veranstaltungen, Alltagspraxen entwickeln, das alles hats zumindest bei der a2s im letzten Jahr gegeben.

    Nichtsdestotrotz ist UG natürlich ein Problem und zwar weil sie so relevant sind. Und warum es doch relativ viele Interventionen in diese Richtung gibt liegt doch auf der Hand: das ist halt die Scheiße mit der mensch (zumindest hier in FFM) jeden Tag konfrontiert wird. Die Kritik entspringt aus den eigenen Lebensverhältnissen, aus ständigen Erfahrungen von innerlinker Gewalt (wo wir wieder beim Thema wären) oder Androhung von Gewalt gegen die eigenen Genoss_innen; aus gelesenen Texten, die auf ein Niveau herabfallen, dass es einem einen kalten Schauer den Rücken runterjagt. Die Antideutschen haben sich über Jahre hinweg die Illusion gemacht, dass es im UG-Bündnis ein paar Leute gibt, die auch was verstanden haben und das rächt sich jetzt bitter, wenn theoretische Fortentwicklungen durch die Hegemonie der ug-Gruppen einfach hinweggefegt werden. Wenn die F über die Emanzipation fährt “wie ein Bus”. Da ist Intervention nötig, bis diese Gruppe sich auflöst oder zumindest in einer emanzipatorischen Linken öffentlich wahrgenommen wird, dass das keine Partner im Kampf für gesellschaftliche Veränderungen sind.

  42. Melody Says:

    Lieber dan^,
    ich glaube doch, dass nicht mal für erklärte f’ler selbige Gruppierung in dem Maße alltagsbestimmend ist, wie Du es für Deinen Alltag zumindest suggerierst(”das ist halt die Scheiße mit der mensch (zumindest hier in FFM) jeden Tag konfrontiert wird”). Sprich “jeden Tag konfront[ativ]” sollen “eigene Lebensverhältnisse, … ständige Erfahrungen” immer wieder auf die (imaginäre) Hegemonie der [f] verweisen? “Die Antideutschen” haben sich diesbezüglich über Jahre hinweg Illusionen gemacht?!
    An der [f] mag ja einiges oder alles zu kritisieren sein, aber als Pappkameraden für den eigenen Deprofilm taugen die doch wirklich nicht.
    Übrigens: “in schwarz Leute erschrecken und beleidigen … und danach Mülltonnen anstecken, um sich im Anschluss zu wundern, dass einen alle hassen” - ich möchte ältere Sinistranten sicher nicht darauf reduzieren, nur ganz unzutreffend wäre die Beschreibung für das eine odere andere “Event” - naja, egal…

    Have fun…

  43. @Dan Says:

    “Wir machen schon was, nur halt ganz sicher nicht mit Leuten wie der F und die bekommen entsprechend wenig davon mit.”
    Dafür hab ihr am 1.Mai 2009 die f aber ganz schön angeschleimt, damit sie sich an der “strike the match” mobilisierung beteiligt.

    “in schwarz Leute erschreckenund beleidigen, seine Individualität möglichst kollektiv vergessen und danach Mülltonnen anstecken, um sich im Anschluss zu wundern, dass einen alle hassen”
    vergleiche style und habitus zwischen f und sinistra. die bilderbuch-antideutschen laufen doch selbst im sommer mit halstuch und handschuhen durch bockenheim.

    “Die Kritik entspringt aus den eigenen Lebensverhältnissen, aus ständigen Erfahrungen von innerlinker Gewalt (wo wir wieder beim Thema wären) oder Androhung von Gewalt gegen die eigenen Genoss_innen;”
    Mal wieder schön bei der realität bleiben, auch wenn es euch bekanntermaßen schwerfällt: die f hat immer deutlich gemacht, dass körperliche gewalt kein mittel des politischen diskurses seien kann.

  44. O)(O Says:

    @Melody
    Was bitte ist ein “Deprofilm”?

  45. O)(O Says:

    @Melody
    Wahrscheinlich meinst du “Deprifilm”. Wo du den allerdings per Ferndiagnose feststellen kannst, würde mich einmal interessieren. Ich für meinen Teil bin bestimmt nicht deprimiert.
    Ich finde es doch sehr bezeichnend das hier nicht einmal auf die Argumente eingegangen wird, die in den verschiedenen Flügblättern zu UG und F dargelegt wurden. Stattdessen gibt es einfach mal ein paar verallgemeindernde Gegenvorwürfe, und fertig.

    Ich glaube auch nicht das die F in FFM eine Hegemonie hat. “Die Antideutschen” haben sich diesbezüglich über Jahre hinweg Illusionen gemacht”. Wer? Wann? Wo?. Das behauptest du @Melody einfach, um von der eigentlich zu führenden Debatte abzulenken! Anders kann ich mir diese unnötigen Behauptung einfach nicht erklären.
    Deprifilm? billigste Psychologisierungen auf demselben denunziatorischen Niveau.

    Ich glaube (das ist nicht wissen) das in FFM ein universitärer Filz vorherrscht in der (progressiven) Linken, der jegliche kontroverse Debatte anhand der konkreten Begebenheiten verunmöglicht. Da sitzen einfach viel zu viele Leute auf ihren fetten Bürgerärschen und sind mit dem immergleichen Gang der Dinge zufrieden.

    Wenn ihr Spiesserfeiglinge mal in den letzten Jahren die Zähne auseinander bekommen hättet, dann müssten “wir Antideutschen” jetzt auch nicht immer den personifizierten Buhmann machen, indem wir das reale Szenelend benennen.
    Ich glaube das hier von einigen versucht wird den Überbringer der schlechten Nachricht zu schlachten, um die Nachricht vom eigenen Totalversagen nicht wahrnehmen zu müssen.

  46. himbeerkuchen Says:

    @43

    “Mal wieder schön bei der realität bleiben, auch wenn es euch bekanntermaßen schwerfällt: die f hat immer deutlich gemacht, dass körperliche gewalt kein mittel des politischen diskurses seien kann.” Ja, wo bitteschön hat die [f] das denn deutlich gemacht? Jahrelang wird eine ihr missliebige szenefremde Person bedroht, dann zusammengeschlagen und schließlich weiter fertig gemacht, weil sie es gewagt hatte, nach dieser Aktion die Polizei zu rufen und vor Gericht den Tathergang zu schildern. Als diese Person dann letzten Winter mitsamt zwei anderen aus dem JUZ (faites votre jeu) geworfen wurde und es zu einer unschönen Hetzjagd durch Bockenheim kam, musste sich die [f] und Hooliganumfeld dazu auf einem Plenum verhalten. Auch hier von Selbstkritik keine Spur. Im Gegenteil wurde wieder davon gefaselt, dass man keine Szenestrukturen gefährden dürfe und der am Rauswurf maßgeblich beteiligte Hool vor “unsachlicher” Kritik (es wurde sein Mackerverhalten thematisiert) in Schutz genommen. Interessanterweise war es dann drei Monate später ebendieser mit der [f] gut befreundete Hool, der einem Besucher des JUZ aus heiterem Himmel eine Flasche über den Kopf zog und ihn lebensgefährlich an der Halsschlagader verletzte. Der gute Mann wäre um ein Haar verblutet. Dass es dazu bislang keine öffentliche Auseinandersetzung gab, verdankt sich wiederum einer Intervention der Antifa [f], die durch eine solche Debatte ihre Strukturen, den guten Ruf des “faites votre jeu” und ihren Einfluss bei den “Ultras Frankfurt” gefährdet sieht. Tut mir leid, dass ich jetzt vom Thema (obenstehender Artikel) abgekommen bin aber solche absurden Behauptungen kann man einfach nicht so stehen lassen und jeder in Frankfurt weiß wovon ich rede.

  47. Melody Says:

    @osho

    …“Die Antideutschen” haben sich diesbezüglich über Jahre hinweg Illusionen gemacht”. Wer? Wann? Wo?. Das behauptest du @Melody einfach, um von der eigentlich zu führenden Debatte abzulenken! Anders kann ich mir diese unnötigen Behauptung einfach nicht erklären…

    Nein, die von Dir mir als Behauptung unterstellte Passage paraphrasiert dan^ 2009/10/04 15:35.
    (Wobei es in Deinem Kosmos ja auch richtig “gut” abgeht. Die Kostprobe spricht jedenfalls für sich: “universitärer Filz”, “fette Bürgerärsche”, “Spiesserfeiglinge”, “das reale Szenelend benennen”, “Totalversagen” - spannend, was sich doch mit etwas freier Zeit aus der [f] herauspräparieren & anschliessend mit empörtem Pathos vortragen lässt.)

    Dir eine gute Zeit,
    Melody.

  48. O)(O Says:

    @Melody
    @Dan ist aber nicht “die Antideutschen”.
    Den Rest deines letzten Postings hast du dir einfach zusammenphantasiert. Ich sprach nicht von der f, sondern von einem allgemeinen Szeneelend das notwendige Debatten
    u.a. mittels inhaltsleerer Postings wie den deinigen verhindert wird!

  49. O)(O Says:

    @nochmal Melody
    Anstatt hier unnötige Ferndiagnosen über meinen gemütsmäßigen Aggregatzustand zu stellen (”Empörung”), solltest du lieber mal auf mein Posting Nr. 45 antworten.

    Dass du, zusammen mit einem Teil “der Szene”, über das was @Himbeerkuchen umschrieben hat nicht empört sein möchtest, habe ich schon verstanden, aber erklär mir doch mal, warum der geäußerten Kritik ein “Deprofilm der Antideutschen” zugrunde liegen soll.
    Erklär mir doch mal anhand des Flugis der Sinistra, welche inhaltlichen Punkte nicht stimmen.
    Die Tatsache das in dem Text nichts neues drinsteht, bzw. die dargelegten Punkte schon seit 15 Jahren usus sind, diskreditieren nicht den Text der a2s sondern die F, die derlei Basics offensichtlich nicht begriffen hat.

    Behauptungen, Ressentiments, Phrasen, leeres Meinungsgehuber. Mehr kam hier bis jetzt nicht an “Kritik”. Kannst du mir vielleicht mal nachweisen, wo “wir” in “unserer” Kritik an der Frankfurter Szenerealität derlei Ferndiagnosen und leere Behauptungen über die Beweggründe der f oder sonst wem geäußert haben?

    Bei soviel Ignoranz, Empathielosigkeit und intellektueller Armut bin ich echt sprachlos.

  50. billigflug und kreatives werken | lahma Says:

    [...] 2. witzig wieder mal sinistra und deren umfeld. einer meiner lieblingsblogger, nämlich O)(O aka neocommunistinnen aka antideutsche koaltion rhein/main (es scheint aber – aber vielleicht ist das ja auch wieder neo aka O)(O? – noch andere mitglieder zu geben; zumindest bei manchen dieser koalitionen), schreibt über ums ganze im allgemeinen und die frankfurter niederlassung im besonderen: Ich halte die allerdings inzwischen für geschlachtet. [...]

  51. @himbeerkuchen Says:

    ok: wenn man sich seit ca. einem jahr in der szene aufhält, hauptsächlich zusammengerührte gerüchte und halbwahrheiten serviert bekommt und dann nicht kritisch nachfragt, dann glaubt man vermutlich so einen unfug.
    aber da ihr und euer umfeld ja realitätsresistent seid, erspare ich mir die erneute schilderung der tatsächlichen abläufe.
    du kannst ja mal bei gelegenheit deine “gurus” fragen - vorausgesetzt einer von denen kennt die “geschichten” nicht nur vom hörensagen oder steckt bis zum rock in der scheiße und versucht seine eigene version zu verbreiten um nicht unterzugehen.
    tipp für die zukunft: kritisches denken nicht nur proklamieren.

  52. Hauptstadtjunge Says:

    Die militärische Sprache, die interessierten Übertreibungen, das als Kritik verkaufte Moralisieren, die peinliche und als Reaktion auf eine angebliche Theoriefeindlichkeit benutzte Sprachgewalt - würde ich nicht darum wissen, wie wenige Menschen es gibt, die man trotz aller Scham, allem Dissens und allem Ärger als Genossen bezeichnen kann, ich würde in den Reigen der Psychopathologisierung einstimmen und euch zurufen: Mit Verlaub, ihr habt eine Meise.

    So aber sag ich nur: Haltet inne. Damit appelliere ich an die Vernunft bei Sinistra, die mir trotz allem noch vorhanden scheint. An die von narzistischen Kränkungen zeugenden Absurditäten des oder der selbsternannten Neocommunisten verschwende ich kein Wort. Oder doch, eins vielleicht: Depp(en).

  53. Magura Says:

    Die Kritik von Seiten derer, die den Text von der a2s nicht gut finden, bleibt nach wie vor aus. Nur Beleidigungen, Küchenpsychologie und Fernzuschreibungen.
    Kann hier überhaupt jemand das verteidigen was Antifa (f) und der AK Köln zusammen veröffentlicht haben, oder geht es hier wieder nur um die gemeinen Miesmacher_innen von der antideutschen Seite? Das ist doch ein einziges Ablenkungsmanöver von dem eigenen Stumpfsinn der in dem Papier verzapft wurde.
    Schlimm. Ein echter Tiefpunkt in der Frankfurter Szenedebatte!!!

  54. O)(O Says:

    Die Beleidigungen überlese ich einfach mal und warte auf die inhaltliche Kritik.
    Bin gespannt.

  55. Dr. Oppenheimer Says:

    43: “die f hat immer deutlich gemacht, dass körperliche gewalt kein mittel des politischen diskurses seien kann.” hahahahahahahahahahaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhahahah!

    genau darum gibt es leute die angst haben ins faites votre tschöö zu gehen!
    nix zu peinlich? du demagogischer xxx!

    [zensiert von: moderator]

  56. Dr. Oppenheimer Says:

    tja, die f holt halt niemanden ab, sondern lässt sie da stehn wo sie sind - in der niederen ebene deren intellektes, denn sie braucht ja nur bullen und soldaten zur aneignung des bolzenschussaparats und ein paar beamte zum verwalten ihrer peripherie.

    in ihrer “sozialen revolution” setzt sie desshalb auch auf eine kritische masse, im sinne eines heeres der unzufriedenen, welches sie in die schlacht führen kann, anstelle im höheren revoluzionären bewusstsein verweilend wissen, dass die kritische masse “DER SOZIALEN REVOLUTION” nicht 33,3periode% hungerleider darstellt, sondern eine kritische masse an mensch, welche das bewusstsein entwickelt haben und dadurch erst mündig individuel die soziale revolution vorrantreiben können.

    natürlich kommt kein gegenargument zu den mittlerweile dutzenden texten, da nichts kommen kann. der propagandakrieg von seiten der f kann sich nur noch auf beschwichtigung, diskredit, verharmlosung und dem raunen um gerüchteküchigkeit des ganzen komplexes drehen, um noch einige unentschlossene geister auf ihre seite zu locken…

  57. steven Says:

    @: @tony
    Dein Alter scheint dich ja nicht gerade schlauer zu machen. Plausibilität meint das Begreifen eines Gegenstandes. Das Begreifen der Wahrheit dieser Gesellschaft besteht nach Marx „nicht, wie Hegel meint, darin, die Bestimmungen des logischen Begriffs überall wiederzuerkennen [z.B. in der Wahrheit. Am.d.A.], sondern die eigentümliche Logik des eigentümlichen Gegenstandes zu fassen.“ (MEW 1, S. 296)

    Die Wahrheit dieser Gesellschaft ist, daß sie eine unwahre sein muss. Das ist in der, von der rational zu erfassenden eigentümlichen Logik aufgedrängten, eigentümlichen Darstellung des Gegenstandes zu verdeutlichen. Die Fassung der Wahrheit der eigentümlichen Logik des eigentümlichen Gegenstandes ist eine rational-begreifbare, die in der ihr entsprechend eigentümlichen Darstellung das Unwahre dieser Gesellschaft kennzeichnet. Es gibt hier also lediglich zwei Alternativen für dich: entweder meinst du, daß diese Gesellschaft unwahr, weil logisch nicht begreifbar und darstellbar, sei - dann aber bist du ein irrationaler Mystizist. Oder aber du meinst, diese Gesellschaft sei wahr, weil sie rational logisch begreifbar und darstellbar wäre – die radikalste Form der Affirmation. Your choose.

  58. steven Says:

    „Bei euch fehlt nicht nur die Praxis sondern auch die Theorie!“
    Als ob das zu trennen wäre. Rational-plausible

  59. Über Stöckchen muß man springen | Erio Says:

    [...] daran antinational (TOP Berlin & Ums Ganze) oder antideutsch (Querulanten aus der Zone und dem richtigen Frankfurt) zu schimpfen hat. Wendy, mit dem ich nicht befreundet bin, hat das bereits kommentiert, irgendwie. [...]

  60. Pepe Says:

    “So funktioniert der deutsche Normalisierungsdiskurs – spiegelbildlich zu dem von Walser und der CDU”: http://www.conne-island.de/nf/169/29.html

  61. @Dr. Oppenheimer Says:

    sollte es keine propagandahetze sein (was ich mir inzwischen nur schwer vorstellen kann), bleibt nur noch zu sagen: informiere dich erst mal. wenn du wirklich niemanden kennst, der halbwegs objektiv berichten kann, was sich vor deinem “szeneeintritt” vor ~1 jahr alles ereignet hat: http://www.autonome-antifa.com und http://www.antifa-frankfurt.org als historische sammlung.

  62. Dr. Oppenheimer Says:

    junge! ich hab in ffm schon politik gemacht, da war die f noch nichma türsteher im ex… da war die noch jungschar in ihrm dorf.

    ich weiss alles! -fast… und materialistische marxscheisse geht mir am a. vorbei!!

  63. @ Dr. Opi Says:

    dann weisst du ja sicherlich auch schon dass die neos inzwischen theke machen im faites votre tschö…

  64. Dr. Oppenheimer Says:

    nein.die haben das einmal gemacht, bzw. einer von denen und jemand anderes, danach gabs dick stress von der f für die leute im faites, die das zugelassen haben. (auch hier wieder hoch moralisch und mit viel geschreieiei…) da die deliquentin weiblich war blieb die gewaltandrohung diesmal aus…

    (nein, dass war jetzt üüüble polemik, die aus satiregründen aber nah ist an der wahrheit, wissen wir doch, dass auch schon unbeteiligte frauen von der f fertiggemacht wurden, weil sie mit dem falschen unterwegs waren… (kann man aus der sippenhaftartigen mitbestrafung fremder eigentlich was ziehen, so ala ziegenbock oder dem bild des unproduktiven denkers in ihrer aktuellen hetzschrift gegen zu links?))

    du darfst mich übrigens gerne weiter dr. opi nennen, mein enkelchen, dass gefällt mir auch besser als dr. opernplatz… tata.

  65. O)(O Says:

    Nicht mehr.
    Wir haben von altbekannten Leuten ein Betätigingsverbot bekommen.
    Wird also so schnell nicht mehr vorkommen.

  66. tony Says:

    Dein Alter scheint dich ja nicht gerade schlauer zu machen. Plausibilität meint das Begreifen eines Gegenstandes. Das Begreifen der Wahrheit dieser Gesellschaft besteht nach Marx „nicht, wie Hegel meint, darin, die Bestimmungen des logischen Begriffs überall wiederzuerkennen [z.B. in der Wahrheit. Am.d.A.], sondern die eigentümliche Logik des eigentümlichen Gegenstandes zu fassen.“ (MEW 1, S. 296)

    Was Marx ihr kritisiert ist das die Logik bei Hegel mit dem Idealismus gleich gesetzt wird. Und der Materialist weiss das der Idealisst (Hegel)zwar die Welt begreifen aber nicht verstehen kann.

  67. tony ps Says:

    Was Marx ihr also macht ist eine Kritik an Hegel aber nicht eine Definition der Kategorie Logik…was du machst ist „innerhalb der Grenzen des polizeilich Erlaubten und [des An.] logisch Unerlaubten.“

  68. moderator Says:

    Es ist durchaus möglich, hier den Artikel inhaltlich zu diskutieren… ;-)

  69. O)(O Says:

    Zum Thema wurde auf dem nc Blog noch etwas nachgereicht:
    http://neocommunistinnen.blogsport.de/live/marginalyrix-part1/

  70. Brian Adams Says:

    Ich finde es ziemlich mies dass die viel beworbene Ums Ganze Broschüre “»STAAT, WELTMARKT UND DIE HERRSCHAFT DER FALSCHEN FREIHEIT - Erster Teil der Grundlagen- diskussion zur Kritik des kapitalistischen Normal- vollzugs.«” .. oder wie sie es nennen “das Buch” als Grundlage für jeden zweiten Diskurs und jedes dritte linke Flugblatt in diesem tollen Gedenkjahr 2009 genommen wird, es aber überhaupt nicht zugänglich gemacht wird.
    Wieso ist das Ding nirgendwo online zu finden, wenn es als print-Version schon seit einem halben Jahr vergriffen ist? Bestehen die Leute bei Ums Ganze darauf, dass unbedingt dieser blöde Euro pro Exemplar bezahlt wird? War das Layout so teuer - oder gar die textkorrektur?

  71. moderator2 Says:

    Netterweise hat jemensch die Broschüre als pdf hochgeladen. Sie findet sich unter:

    http://neoprene.blogsport.de/2009/05/27/pdf-scan-der-staatsbroschuere-des-ums-ganze-buendnis/

    Wieder ein Euro gespart ;)

  72. lol Says:

    dafür aber die rote druckerpatrone abgefuckt

  73. Brian Adams Says:

    vielen dank, ich wollte eigentlich auch gar nicht so sehr pöbeln aber das verhalten dieser gruppe regt mich immer wieder auf. G8-Gipfel hatten die schonmal eine Broschüre herausgebracht, die nur ausschliesslich als print-Version verkauft(!) wurde.

  74. @Brian Adams Says:

    Flasch info. Die Broschüre wurde im UG-G8-BLock an alle verschenkt die eine haben wollten.

  75. @Brian Adams Says:

    denk doch mal nach also ob der eine Euro auch ansatz weisse die Kosten tragen würde…
    außerdem ist das “Buch” schon auf x-Blogs zum Kostenlosen unterladen…UG vertraut da ganz auf die Multitude

  76. Brian Adams Says:

    mir geht es doch gar nicht um die kosten. Von mir aus kann Ums Ganze so viele Broschüren und Bücher rausbringen wie Ums Ganze möchte, es ist auch völlig okay einen kostendeckenden oder sogar einen gewinnbringenden Geldbetrag für so ein Druckerzeugnis zu verlangen. Aber der Text ansich könnte doch, sofern sie wollen dass es auch irgendwer liest, auch so verfügbar sein. Von mir aus auch ohne Layout.
    Dass da erst irgendwelche Blogger, die damit gar nix zu tun haben, das ding einscannen müssen ist uncool.

  77. @Brian Adams Says:

    ok. Ich sage dir jetzt einfach mal die Dinger wedern unter den herstellungkosten verkauft (1 Euro mehr symbolischer Preis –schätze ich mal). Ich bin positiv überrascht wenn jemand auch noch nach dem G8 die Broschüre lesen will…ich denke das könnte ug mal nächstes Jahr hochstellen…manchmal gehen sahen auch unter…Ich persönliche hasse es online Bücher oder Broschüren zu lesen…aber jeder hat ja andere Vorlieben.

    ps.: ob diese “irgendwelche Blogger” vielleicht auch was mit ug zutun haben?…könnte ja sein…

  78. Brian Adams Says:

    ich lese das auch nicht online, sondern drucke es mir meistens aus. und wie ich bereits sagte ist ja nicht das geldpreis mein kritikpunkt sondern die ausschliesslichkeit, das es NUR als zahlungspflichtige Print-Version angeboten wird und selbst wenn es schon seit einem halben Jahr ausverkauft ist, immer noch nicht auf deren Seite zum Download angeboten wird.

    Das gilt für die andere Broschüre vom G8 doch genauso, was ist denn mit all den Menschen die nicht im Block waren und das gerne lesen würden? Die können das Ding weder kaufen noch downloaden, weil es ebenfalls schon seit ewigkeiten vergriffen ist.

  79. @Brian Adams Says:

    Ok. Du hast recht. Vielleicht liest jemand von UG mit und Broschüre wird mal Online gehen (und rest auch noch)…Wo es auf jedenall viel zum hunterladen und anhören gibt von ug vom “NO way Out”? Kongress: http://ugkongress.blogsport.de/

  80. Name (required) Says:

    “Am Ende der deutschen Vernichtungstat stand keine Reue, der sechsmillionenfache Mord blieb weitgehend ungesühnt und die deutschen Herrenmenschen hatten sowieso von nichts gewusst und nicht bemerkt, was sich unter ihren Augen zutrug – so einfach war das. Es sollte endlich Schluss sein mit diesen ewigen Vorhaltungen, hieß es schon in den fünfziger Jahren, als die Täter und Täterinnen wieder ihre Karrieren ungebrochen fortsetzen durften. Und auch in späteren Jahren – die meisten Nazis lebten immer noch – fügte sich Schlussstrich an Schlussstrich, Vergessen an Verdrängen. Was hatten wir denn schließlich noch mit den Nazis zu tun, fragten sich die Deutschen, das war doch nun schon tausend Jahre her. Die sich seit Mitte der neunziger Jahre als »antideutsch« labelnde Strömung der Linken hatte es sich nun zur Aufgabe gemacht, diese ungebrochen weiterwirkende kollektive Verdrängungsleistung zu stören und der Frage nachzugehen, ob sich nach ‘45 wirklich alles mit einem Schlage geändert hatte und Auschwitz nur ein sich niemals wiederholender Betriebsunfall der Geschichte war, oder ob der Geist des Nationalsozialismus hinter dem Verdrängten, nicht offen Artikulierten, weiterwirkte. Es hieß deshalb jetzt: »Deutschland denken heißt Auschwitz denken« und Adornos kategorischen Imperativ, alles Denken und Handeln so einzurichten, dass Auschwitz sich niemals wiederhole, umzusetzen.”

    Vernichtungstat. Sechsmillionenfache Mord. Auschwitz. Das alles ist geschehen. Aber ich verstehe kaum, wie man, wenn man davon sprechen will, sich dieser Sprache bedienen kann. Sprechen und Schreiben über Vernichtung ist bekanntlich schwer, es gibt ein paar Modelle. Zum Beispiel das von Raul Hilberg, dessen Ausdruck ja aller Emotionalität abschwört, um der Depression zu entgehen, die das schaffen des geschichtswissenschaftliche Werks, der akribischen Aufzeichnung, unmöglich machen würde. Von Adorno wisst Ihr sicher mehr als ich. Jedenfalls erinnere ich mich an die Zeit, in der ich über die Dinge reden wollte und damals wie heute brachte ich das Wort “Auschwitz” kaum über die Lippen. Nur selten, immer verschämt. Wenn ich es doch in einem seltenen Moment gebrauchen wollte, umschrieb ich es, meistens mit “Vernichtung”. Es kam mir damals schon so vor, dass, wer sich die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts begreifen wollte, desto mehr verstummen müsste, je näher er dem Ziel kommen würde. Habt ihr schonmal den Klang des Wortes “Blut” aus einem Kabarettstücks aus den 20ern gehört? Es klingt etwa [url="http://www.therobotateme.com/files/The%20Robot%20Ate%20Me%20-%20The%20Genocide%20Ball.mp3"]so (mp3)[/url]. Gestern lief Bernhard Wickis [url="http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Spinnennetz_(Film)"]“Das Spinnennetz”[/url], eine furchtbare, furchtbare Zeit. Ich jedenfalls weiss schon gar nicht mehr, wie man außerhalb einer geschichtswissenschaftlichen Studie von Vernichtung, Shoah, Porajmos und dergleichen sprechen kann. Vernichtungstat, sechsmillionenfacher Mord, Auschwitz - das klingt nach Gefälligkeit am Ausdruck von Unsagbaren, das klingt… falsch.

    Linksradikalen Gruppen sind wohl bestimmte Bedingungen gegeben. Aber welche sind das und also was bedingen sie. Naja, gibt ja eben vielleicht noch irgendwas anderes als UG.

  81. @Brian Adams Says:

    wider was umsonst und passend zum Thema:

    [Podcast] 20 Jahre Mauerfall: Wie ist Deutschland zu kritisieren?
    Verfasst von webred am 27. Oktober 2009 - 17:32.

    9.11.2009: Deutschland feiert die “Wiedervereinigung”. In dieser Sendung diskutieren Einzelpersonen aus Hamburg und Berlin mit der t.o.p. Berlin, wie eine angemessene linksradikale Kritik an deutschen Zuständen auszusehen hätte. Diese Frage stellt sich gerade nach den Diskussionen um die Leipziger Demonstration “Still not lovin’ Germany” vom 10. Oktober 2009.

    http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=30334
    http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=30335

    Aufgrund der grossen Nachfrage jetzt auch in unserem Blog.

  82. Antinationalismus diskutieren! « Brummkreiselpilotin Says:

    [...] antifa [f] und des Antifa AK Köln führte zu einer Reaktion der Antifa Saar / Projekt AK, einer Antwort von sinistra! und diversen Diskussion auf Blogs und in Foren. Im Vorfeld der antinationalen Demonstration am [...]

  83. Francois Dulac Says:

    Ich schätze das Anliegen aber der Text ist mehr als dürftig. Außerdem ist es ein Armutszeugnis für das simple Argument, dass man in der Vergangenheit manchmal zu schnell auf das Pferd mit den Stars&Stripes gesetzt hat, einen Text von Schaumschläger Mario Möller zitiert. Soll das jetzt die Autorität sein, die man für solche Einsichten braucht? Traut man es sich nicht selbst zu sagen und nimmt deswegen einen Autor, der den antideutschen jargon fliessend spricht? Ganz davon abgesehen, dass sich der Text der Frage, wie Deutschland heute einzuschätzen ist, gar nicht erst stellt. Die Polemik gegen die F und Köln ist mehr als berechtigt aber da hört’s eben auch schon auf.

    F.D.

  84. Francois Dulac Says:

    Richtig muss es natürlich heißen: “Außerdem ist es ein Armutszeugnis, für das simple Argument, dass man in der Vergangenheit manchmal zu schnell auf das Pferd mit den Stars&Stripes gesetzt hat, einen Text von Schaumschläger Mario Möller zu zitieren.” Wie Komma und erweiterer Infinitiv doch dem Verständnis helfen.

  85. Andere Positionen zum Wende-Jahr « Gegen jeden Extremismus-Begriff Says:

    [...] Ich kann die Auschwitzscheiße nicht mehr hören… (Sinistra) [...]

  86. @ tony Says:

    Das ist absoluter Unfug, was du hier schreibst. Marx kritisiert an dieser Stelle, unter Rekurs auf die hegelsche Differenzierung eines verstandsmäßigen Denkens, welches nur Realopposition kennt, und vernünftigen Denkens, welches die innere Vermittlung und sodann Genese des angeblichen Widerspruchs aufzeigt, Hegel mit diesem selber: das Begreifen der Realität setze Hegel mit der Logik in eins, weil er die ‚Bestimmungen des logischen Begriffs‘ überall wiedererkenne, während Dialektik die eigentümliche Logik des Gegenstandes selber zu fassen sucht.

    Inwiefern dein Zitat, welches im Kontext der Behandlung des Verhältnisses von ‘vulgärer’ und ‘demokratischen Republik’ steht, aus dem Gothaer Programm mit dem Geschriebenen einhergehen soll, erschließt sich nicht.

  87. @ tony Says:

    Es ist also genau andersherum: der Idealist (in diesem Falle Hegel, nun setzt du ihn absolut in Klammern, unbedacht dessen, daß Hegel materialistischer ist als sein Ruf) kann nur verstehen, weil er verstandesmäßig denkt, aber er kann nicht begreifen, weil er die Vermittlung der Gegenstände nicht erfasst. Verstehen und Begreifen sind semantische Quasisynonyme, die dennoch eine sprachliche Hierarchie aufweisen, in welcher das ‘Begreifen’ eben die komplexen Zusammenhänge in ihrer inneren Einheit/Vermittlung/Zusammengehörigkeit erfasst, während dem ‘Verstehen’ als hierarchisch untergeordnetem rationalen Erfassen diese Einsicht in Zusammenhänge verwehrt bleibt.

  88. derivat Says:

    wer - außer horstmahler - interessiert sich denn überhaupt noch für den metaphysiker hegel?

  89. @ derivat Says:

    So ziemlich jeder, welcher Wert als “automatisches Subjekt” oder “Gedankending” begreift und damit einhergehend seine Begriffsstutzigkeit hinsichtlich der Vermittlung dialektischer Widersprüche im Kapital kundtut.

  90. derivat Says:

    liebe @ derivat - danke für die übersetzung meiner kleinen polemik.

    hier geht’s grad weiter:
    aus G – E - H - W – E - G’
    wird dann B - U - E - R - G - E’ - R’ - S - T - E” - I - G’

  91. hamburger*in Says:

    ich hab jetzt die ganzen kommentare nicht gelesen, sondern nur den text. da ist allerdings schon das größte problem, dass mit einem text, der nur von frankfurt und köln unterschrieben wurde, versucht wird das ganze ug-bündnis zu kritisieren. meint ihr nicht, das es eventuell einen grund hat, das der text nicht vom ganzen ug-bündnis unterschrieben ist. wem nutzen diese ungerechtfertigten pauschalangriffe? die lassen eure kritik in einem sehr schlechten licht erscheinen und nehmen damit viel von den inhaltlich richtig und wichtigen punkten! denkt mal drüber nach und äußert euch vielleicht mal dazu.

  92. Dan Reason Says:

    Meine persönliche Meinung dazu:
    Der Text geht ja nicht nur auf das Flugblatt von F, Köln und den anderen Gruppen, von denen ich ehrlich gesagt noch nie gehört habe, ein, sondern streift auch kurz die UG-Broschüre, in der ja solche merkwürdigen Auswüchse wie dieses Flugblatt schon angelegt sind. Dazu wird es wohl (wenn auch nicht von uns) wohl noch weitere Texte geben.
    Ganz davon abgesehen ist dieses Flugblatt ja offensichtlich kein Grund für das UG-Bündnis mal eine offene Debatte über solche Positionen zu führen und den (anscheinend bestehenden) Konflikt im Bündnis öffentlich auszuagieren. Mehr als dass das Bündnis dadurch als pluralistisch und interessiert an theoretischen Debatten wahrgenommen wird kann dabei ja nicht passieren. Stattdessen wird dazu von allen Ecken geschwiegen.
    Ich kann mir schon denken, dass das Flugblatt nicht repräsentativ für alle im UG-Bündnis organisierten Gruppen ist (und erst recht nicht für alle Leute aus den tatsächlich unterzeichnenden Gruppen), aber dann sollten die entsprechenden Gruppen das auch deutlich machen und der Text nicht bruchlos auf der “Staat.Nation.Kapital.Scheisse” Homepage unter Aufrufe veröffentlicht werden. Das sieht dann schon eher so aus, als wäre es Zufall, dass der Rest des Bündnisses nicht unterschrieben hätte und nicht Folge von internen Auseinandersetzungen.

  93. Die Theorien des D. Dehm II. « Reflexion Says:

    [...] Die Demonstrant_innen, unter anderem ein Bündnis aus Anarchist_innen, Antifaschist_innen a la „Antifa[f]“ und anderen Linken, seien in Wahrheit „Mi­li­tan­te fa­na­ti­sier­te An­hän­ger von [...]

  94. Anna R. Chie müsste her « Phex Weblog – Parolen und Bekenntnisse Says:

    [...] außerdem: am Montag in der T-Stube, Allende-Platz 1 um 18.00 Uhr. Eine Einführung in die Kritik der Nation im allgemeinen und Deutschland im speziellen mit Referent_innen der Naturfreundejugend und der Antifa F. Zweitere leider eher bekannt für einen Antinationalismus mit Anti-Antideutschen Beißreflexen. [...]

News

Sa, 8. Mai

Wiesbaden

NAZIAUFMARSCH VERHINDERN

antiamerikanismus bekämpfen

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Do, 6. Mai

20:30 - IvI - Frankfurt

PINK RABBIT

vortrag der naturfreunde jugend berlin zum verhältnis der deutschen zu ihrer nation.

veranstaltet von: sinistra!

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3.5. - 22.5.

IvI - Frankfurt

SEXUALITÄT - elfte gegenuni

Themen u.a.: “SM”, “Pink Rabbit”, "Sartre und der Marxismus", "Trieb- und Queertheorie", "pädagogischer Eros", u.a.

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Mi, 31. März

19:00 - IvI - Frankfurt

BUCHVORSTELLUNG & VORTRAG

erich später: hanns martin schleyer und die deutsche vernichtungselite in prag 1939-1945

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Sa, 13. Februar

Dresden

KEINE VERSÖHNUNG MIT DEUTSCHLAND!

Gegen Gedenken und Naziaufmarsch am 13. Februar 2010 in Dresden

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27.11. - 29.11.

IvI - Frankfurt

INDETERMINATE REVOLUTION!

revolutionskongress

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26.10. - 08.11.

IvI - Frankfurt

PRACTICING CRITIQUE - zehnte gegenuni

Themen u.a.: “Tauschringe als falsche Praxis”, “Praxis der Kritik” und “Kritik der umsGanze Broschüre” mit Vorstellung einer Gegen-broschüre

[... mehr]

Sa, 17. Oktober

19:30

faitesvotrejeu - Frankfurt

IRRSINN DER NORMALITÄT - aspekte der reartikulation des deutschen nationalismus

[... mehr]

Fr, 16. Oktober

22:00 - IvI - Frankfurt

COPYRIOT.COM soli-disco - gegen den abmahnwahn: copyriot vs. copyright

[... mehr]

Do, 15. Oktober

20:00 - IvI - Frankfurt

FEMINISMEN & neue politische generation - wie konstituiert sich feministische praxis?

Buchvorstellung und Diskussion

[... mehr]

Sa, 10. Oktober

13:00 - Hbf - Leipzig

STILL NOT LOVIN' GERMANY - bundesweite demo gegen das deutsche jubiläumsjahr.

"Die Revolution - ein Mythos / Die Freiheit - eine Farce / Deutschland - eine Zumutung"

[... mehr]

Fr, 9. Oktober

18:00 - vor dem "Club Voltaire" - Kleine Hochstraße - Frankfurt

CLUB VOLTAIRE ANGREIFEN! - verbreitung antisemitischer verschwoerungstheorien verhindern

[... mehr]

Fr, 2. Oktober

19:00 - Hbf - Saarbrücken

NO LOVE FOR THE NATION - gegen deutschland und seine freunde! bundesweite demo gegen die offiziellen feierlichkeiten zum tag der deutschen einheit in saarbrücken

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Di, 28. Juni

14:00

Grüneburgpark - Frankfurt

sinistra² & friends present: MY FRIEND IS A RAVER - diVersion (psychore) // dannyjunk (various) hörsturz (minimal/techno) // tba (drum'n'bass)

Fr, 6. Juni

20:00 - IvI - Frankfurt

sinistra² presents: ENTSCHWÖRUNGS-THEORIE

Vortrag & Konzert mit Classless Kulla, Istari Lasterfahrer, Bam Bam Babylon Bajasch

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Di, 28. April

20:00 - IvI - Frankfurt

FRAGWÜRDIGE TRADITIONSLINIEN - stauffenberg und der 20. juli 1944 im deutschen erinnerungsdiskurs

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11. bis 13. April

12:00 - IvI - Frankfurt

ANTISPEKTAKULÄRE TAGE - über die situationistische internationale & ihre zeit

[... mehr]

Mi, 18. März

20:00 - IvI - Frankfurt

Bini Adamczak liest: GESTERN MORGEN - über die einsamkeit kommunist-ischer gespenster und die rekonstruktion der zukunft

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