GEGOSSENES BLEI

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Seit der kompletten Räumung des Gazastreifens vor dreieinhalb Jahren wird Israel von der dort mittlerweile regierenden, Israel jedwedes Existenzrecht absprechenden Hamas praktisch täglich mit Raketen beschossen. Allein im Jahre 2008 werden 3278 Raketen und Mörsergranaten aus Gaza auf israelisches Territorium abgefeuert. Kein Land der Welt würde derartige terroristische Akte eines Nachbarlandes gegen seine Zivilbevölkerung dulden. Am 27. Dezember 2008 macht Israel von seinem Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch und beginnt die Militäroperation "Gegossenes Blei" zur Ausschaltung der terroristischen Infrastruktur der islamistischen Hamas. In Deutschland und anderswo steht jedoch rechts bis links sofort das fest, was sowieso schon immer fest stand: Der jüdische Staat hat keinerlei Recht, sich gegen terroristische Angriffe zu verteidigen. Praktischer Ausdruck dieser Meinung sind Hasskundgebungen gegen Israel und europaweite Ausschreitungen gegen jüdische Einrichtungen und als Jüdinnen und Juden identifizierte Personen. Auch in Frankfurt ist dies selbstverständlich nicht anders. Hier werden gerne einmal die Ziele der israelischen Operationen als "Endlösung" charakterisiert und die israelische Armee mit der Wehrmacht verglichen. Während der hier bei einigen Linken sehr beliebte Pfarrer, Antisemit und Chef der sogenannten "Anti-Nazi-Koordination" Hans-Christoph Stoodt gemeinsam mit Linksruck/Linke-SDS und den radikalantiimperialistischen Judenhasser_innen von "Zusammen e.V." zur Teilnahme an propalästinensichen Demonstrationen und der Störung einer von jüdischen Organisationen getragenen Kundgebung aufruft – Transparente mit der Aufschrift "Gestern Auschwitz heute Gaza", Hamasfahnen und der Gruß der faschistischen "Grauen Wölfe" sind dann bei dieser Störaktion zu sehen (Bild) – und die seiner Meinung nach noch immer viel zu geringe linke Beteiligung an diesen antiisraelischen Bekundungen geißelt, schwadroniert sein Kollege  Pfarrer Ingo Roer ("AK Palästina" der Christusgemeinde) "als Deutscher und Pfarrer" in Nazimanier auf einer dieser von Stoodt und anderen linken Antisemiten empfohlenen Kundgebung unter den Fahnen der Hamas davon, dass die Israelis die Palästinenser "wie Tiere schlachten und schächten" würden.

Mehr dazu findet sich hier:

"Alles muss man selber machen" hieß es auf Ankündigungsflyern. Herausgekommen ist ein Palästinablock auf der von einem "breiten Bündnis" von autonomer antifa [f] bis Linksruck organisierten Demo für "sozialen Fortschritt" am 14. Januar in Frankfurt. (Siehe auch hier und hier )

„Tod, Tod, Israel“ und „Judenschweine“ bei „Friedensdemo“ am 10. Januar in Darmstadt

Zur antizionistischen Demonstration in Frankfurt am 3. Januar

Zur antizionistischen Demonstration in Mainz am 10. Januar

Zur Solidaritätskundgebung für Israel am 11. Januar in Frankfurt

Zu den europaweiten antisemitischen Anschlägen

Hintergrundinformationen zu Pfarrer Stoodt I

Hintergrundinformationen zu Pfarrer Stoodt II

Hintergrundinformationen zu Pfarrer Roer