Rede zum Iran
Mittwoch, Dezember 9th, 2009Folgend die Rede zu den Protesten im Iran, die auf der Studierendendemo am Montag, 7.12. in Frankfurt/Main gehalten wurde.
Liebe Mitstudierende, Genossinnen und Genossen!
So hart uns die Repression der Staatsmacht bei unseren Protesten trifft, dürfen wir nicht vergessen, dass es unseren Freund_innen in Ländern, die nicht einmal ernsthaft versuchen den Schein einer modernen Demokratie aufrecht zu erhalten, noch um ein vielfaches schlimmer ergeht.
Am 7. Dezember 1953 wurden drei Studierende bei Protesten gegen den Schah im Iran von der Staatsmacht getötet. Jährlich wird dieses Ereignisses in Form von Protesten gegen das Regime gedacht.
Dieses Jahr wird die Opposition, die das Regime trotz aller Versuche nach wie vor nicht klein bekommen hat, gegen den alten und neuen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und den Wahlbetrug zu dessen Gunsten auf die Straßen gehen. Die von ihm geführte aktuelle iranische Regierung zeichnet sich durch die Unterdrückung jeglicher Opposition, einen antisemitischen Hass auf das zionistische Projekt Israel, den Mord an Homosexuellen und religiösen Fundamentalismus aus.